Ichi Taikan - Körperkunst

Seilung

Aus dem Lexikon der nicht existierenden Künste:

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Kunstform namens Seilung.
Wie könnte sie aussehen? Hier ist ein humorvoller Versuch, sie zu definieren…

Seile

Seilung

Substantiv, feminin

Definition:
Die „Seilung“ beschreibt eine Kunst- und Praxisform, bei der Seile verwendet werden, um den menschlichen Körper kunstvoll und sinnlich zu binden und zu formen. Ursprünglich aus der traditionellen japanischen Kunst des Shibari (oder Kinbaku) entstammend, hat sich die Seilung zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, die sowohl künstlerische als auch intime und spirituelle Aspekte umfasst.

Herkunft:
Der Begriff „Seilung“ leitet sich vom deutschen Wort „Seil“ ab und bezieht sich auf die Verwendung von Seilen als primäres Medium dieser Kunstform.

Merkmale und Anwendung:

  1. Kunstform: In der Seilung werden ästhetische und oft komplexe Muster und Knoten verwendet, um den Körper zu verzieren und in bestimmte Positionen zu bringen. Das Ergebnis ist sowohl visuell beeindruckend als auch sinnlich erfahrbar.
  2. Kommunikation: Seilung ist nicht nur eine physische Praxis, sondern auch eine Form der nonverbalen Kommunikation zwischen dem Rigger (der Person, die bindet) und dem gebundenen Modell.
  3. Sicherheit: Da es sich um eine physische Praxis handelt, bei der Einschränkungen und Druck auf bestimmte Körperteile ausgeübt werden, steht die Sicherheit und das Wohl der Beteiligten immer im Vordergrund.
  4. Sinnlichkeit: Viele Menschen, die sich an der Seilung beteiligen, beschreiben sie als eine tiefgreifende, sinnliche Erfahrung. Das Gefühl der Seile auf der Haut, kombiniert mit dem Vertrauen in den Rigger, kann zu intensiven emotionalen und körperlichen Empfindungen führen.
  5. Spiritualität: Für einige kann Seilung auch eine spirituelle Dimension haben, in der das Gebundensein als eine Form von Meditation oder tiefer Verbindung mit dem Selbst oder einem Partner erlebt wird.
  6. Workshops und Bildung: Aufgrund der Komplexität und der Notwendigkeit von Sicherheitskenntnissen bieten viele Praktiker Workshops und Kurse an, um Interessierten die Grundlagen und fortgeschrittene Techniken der Seilung beizubringen.

Verwandte Begriffe:

  • Shibari/Kinbaku: Traditionelle japanische Formen der Seilkunst, aus denen die Seilung hervorgegangen ist.
  • Rigger: Die Person, die das Seil handhabt und bindet.
  • Bunny/Modell: Die Person, die gebunden wird.

Zusammenfassung:
Die Seilung ist eine fesselnde Kunstform, die sowohl künstlerische als auch sinnliche Aspekte miteinander verbindet. Sie erfordert Geschicklichkeit, Vertrauen und eine tiefe Verbindung zwischen den Beteiligten. Mit wachsender Beliebtheit weltweit hat sie sich von ihren traditionellen Wurzeln zu einer vielfältigen und inklusiven Bewegung entwickelt, die die Schönheit und Vielfalt des menschlichen Körpers feiert.

Anmerkung:
Die oben beschriebene ‚Seilung‘ ist ein humorvoller und fiktiver Eintrag und existiert nicht in dieser Form in der Realität. (Stand August 2023) Durch diesen fiktiven Eintrag ist die Seilung eingeladen, genau das zu werden, was hier zu lesen steht und mit jedem Lesen verfestigt sich Ihr Sein mehr und mehr auf die Ebene unserer Realität.

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